26. bis 29. Mai 2026 Projektwoche: Experimentieren und erforschen

"Wir sind die weltberühmten Forscher aus Baselland, 

wir sind für unsere hohe Intelligenz bekannt, 

wir forschen hier, wir forschen da, wir forschen in der Schule ja!

Wir sind die weltberühmten Forscher aus Baselland."

aus dem Lied: "Forscher-Lied" von Helmut Maschke

 

Dies war das Motto der diesjährigen Projektwoche, welche bei schönstem Wetter durchgeführt werden konnte. 

Dienstag

Nach einem langen Pfingstwochenende ertönte das Forscherlied noch etwas müde am frühen Morgen. Doch anschliessend startete die Projektwoche voller Energie.

Die ersten Experimente und Forschungen gingen um die Themen: Licht, Farben und optische Täuschungen. In drei klassendurchmischten Gruppen  pro Zyklus wurden jeweils drei Workshops angeboten. 


So erlebten die Kinder den Tag:

Am Dienstagmorgen kamen alle Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse um 08.30 Uhr zur Schule: Es war Projektwoche! Zur Einstimmung wurde das Forscherlied gesungen. Anschliessend zeigte uns Frau Schaub ein Experiment.

Dann ging es in Gruppen in verschiedenen Workshops weiter. 

Ein Workshop war bei Frau Bolt. Dort machten wir Schattenbilder. Das war sehr toll. Wir haben neue Tiere, welche man mit den Händen im Schatten formen konnte, kennengelernt. Zum Beispiel den Hirschen und den Krebs. 

Ein weiterer Workshop war bei Frau Graf in der Bibliothek. In ein Glas wurde Wasser gefüllt und ein Pfeil auf ein Papier gemalt. Der Pfeil wurde dann vor das Glas gehalten und plötzlich zeigte er in die andere Richtung. Das nennt man optische Täuschung. 

Wir konnten auch noch kleine Bücher basteln und dort wurde gezeigt, wie man eine optische Täuschung zeichnen kann. 

In einem anderen Workshop bei Frau Spreiermann gab es verschiedene Experimente zum Thema Farben und Spiegelungen.

Der Kindergarten bis zur 2. Klasse hatte viel Spass, weil sie es mit Licht, Farben und optischen Täuschungen zu tun hatten. Sie bastelten Kreisel und malten. 

Mittwoch

Nach dem gemeinsamen Start auf dem Pausenplatz mit dem Forscherlied und einem Experiment zum Thema Wasser & Bewegung gingen die Kindergartenkinder in den Kindergarten und die 1.-6. Klasse ins Schulhaus.

Dort wurden jeweils unterschiedliche Experimente passend zum Thema Wasser & Bewegung durchgeführt. 


Das erzählten die Kinder zum Mittwoch:

Auch am Mittwochmorgen sangen wir zum Einstieg das Forscherlied. Frau Spreiermann zeigte uns dann ein Experiment mit Wasser und Kerzen. Es ging dabei um Vakuum. 

Die 3. bis 6. Klasse konnte an drei verschiedenen Experimenten, welche mit Wasser, Bewegung und Antrieb zu tun hatten,  forschen. 

Die 1./2. Klasse hat mit Frau Diriwächter eine Rakete mit Ballonantrieb gebaut. Anschliessend füllten sie Essig, Backpulver und Wasser in eine leere Flasche und stülpten einen Ballon darüber. Der Ballon hat sich von alleine aufgepustet. 

Danach war schon Pause.

Nach der Pause bastelten die 1./2. Klasse ein Auto mit Ballonantrieb. Zum Abschluss durften noch Papierflieger gebastelt werden. Und schwups, war der erste Projektwochentag zu Ende. Die 3. bis 6. Klasse machte etwas Ähnliches. Ziel war es, Boote mit einem Antrieb zu bauen. Wir hatten PET-Flaschen, Tetrapacks, Ballone, Zahnstocher, Löffel, Gümmelis und weitere Materialien zu Verfügung. Die meisten verwendeten Ballons für den Antrieb. Am Ende schauten wir, ob die Boote in einem kleinen Pool schwammen und vorwärts kamen.

Ganz am Ende machten wir alle zusammen eine Wassertransport-Stafette.  

Donnerstag

Endlich ist der Tag gekommen! Monatelang haben wir gebacken, gewerkelt, gebastelt und genäht, um im Dorflädeli so viele Produkte wie möglich zu verkaufen. Unser Ziel war es, Geld für den heutigen Ausflug ins Technorama zu sammeln. Und das haben wir geschafft! Ein herzliches Dankeschön an alle Käufer:innen, die uns mit ihrem Kauf unterstützt haben.


Aus den Augen der Kinder:

Der Kindergarten und die ganze Schule traf sich um viertel vor acht auf dem Pausenplatz. Dann gab es schon die erste Überraschung:  Wir wurden vom doppelstöckigen FC-Basel Car abgeholt! Wir fuhren los in Richtung Winterthur. Der Carchauffeur war nett und ein sehr guter Fahrer. Nach einen halb Stunden kamen wir beim Technorama an. Dann assen wir unser Znüni vor dem Technorama. 

Frau Schaub holte in dieser Zeit Eintrittstickets für die ganze Schule. Nach einer Einführung teilten wir uns in Gruppen auf und konnten unser Gepäck abgeben. Jede Gruppe musste auf jedem Stockwerk ein gesuchtes Experiment finden. Die Gruppen wurden auf die drei Stockwerke aufgeteilt. Bis zum Mittagessen besuchte jede Gruppe zwei Stockwerke. Nach dem Essen gingen wir nach draussen. Es hatte einen Wasserbogen, Wassernebel und ein Experiment namens "fallendes Wasser" zur Abkühlung. Bei diesem Experiment gab es eine Brücke, an welcher ein Quader befestigt war. Dieser wurde mit Wasser gefüllt. Sobald er ganz voll war, öffnete sich eine Klappe nach unten und das ganze Wasser fiel in den steinernden Teich. Das Wasser spritzte sehr weit nach oben und einige wurden ziemlich nass. 

Nach der Mittagspause konnten wir noch den letzten Stock erkunden und kurz vor 15 Uhr konnten wir nochmals etwas essen, bevor wir dann mit dem luxuriösen FcB-Car zurück auf den Lampenberg fuhren.

Der Ausflug ins Technorama war das Highlight der Projektwoche!

Freitag

Freitag... der letzte Tag der diesjährigen Projektwoche und man merkt, dass alle noch etwas müde vom gestrigen Ausflug sind. Dennoch wurde das Forscherlied mit voller Begeisterung gesungen, und das darauf folgende Experiment mit einem Ei und einer Flasche sorgte für grosse Bewunderung. 

Anschliessend wurden die Kinder in Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe experimentierte mit dem Thema Farbe und Essen, mit dem Ziel, ein buntes Znüni-Buffet zu kreieren. 

Nach der grossen Pause fand ein entspannter Abschluss statt, der einen Forscherfilm beinhaltete. Anschliessend hiess es: ab ins wohlverdiente Wochenende.